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SAP Business AI: was einsatzreif ist – und was die Vorarbeit ist

SAP hat Joule 2026 vom Assistenten zur agentischen Plattform ausgebaut. Wir ordnen für Sie ein, was davon für Ihre Prozesse trägt – und sagen offen, dass die eigentliche Vorarbeit in S/4HANA und gepflegten Stammdaten liegt.

Wir arbeiten selbst täglich mit KI-Werkzeugen und ordnen SAP Business AI auf dieser Grundlage für Sie ein – als fachliche Einordnung, nicht als Einführungsleistung.

Woran Sie merken, dass sich der Blick lohnt

  • Sie sind bereits auf S/4HANA, am besten in einer Cloud-Variante – dort stellt SAP die meisten KI-Funktionen bereit.
  • Ihre Stammdaten sind belastbar. KI auf schlechten Daten liefert vor allem schnell falsche Antworten.
  • In Ihren Abläufen steckt wiederkehrende manuelle Arbeit mit klaren Regeln – Auswertungen, Belegprüfungen, Anlageprozesse.

Was 2026 einsatzreif ist

SAP nennt für 2026 mehr als 2.400 Joule Skills und eine wachsende Zahl spezialisierter Agenten – allein für die Supply Chain über 60, mehr dazu weiter unten. Praktisch nutzbar sind heute vor allem Auswertungen in natürlicher Sprache statt über Selektionsmasken, ein Agent für die Projektanlage, Unterstützung bei der Fehlersuche in elektronischen Belegen sowie ABAP-Werkzeuge, die S/4HANA-Readiness-Prüfungen auswerten und einfache Korrekturen selbst vornehmen.

Wovon wir abraten: KI als Grund für ein Projekt. Die Funktionen setzen weitgehend auf S/4HANA und gepflegten Stammdaten auf – beides ist die eigentliche Vorarbeit, und die lohnt sich unabhängig von KI.

Woran wir Business AI für Sie messen

  • Zuerst zählt der Unterbau: Release-Stand, Lizenzpaket und die Datenqualität in genau den Objekten, um die es gehen soll. Ohne saubere Daten bleibt jede Funktion ein Versprechen.
  • Wir trennen deutlich, was heute verfügbar ist, von dem, was auf der Roadmap steht. Bei diesem Thema fällt die Unterscheidung schwerer als bei anderen.
  • Als Kandidaten kommen Prozesse mit klaren Regeln und hohem Volumen infrage, nicht die Ausnahmefälle, über die am meisten geredet wird.
  • Sie erhalten eine kurze schriftliche Einordnung: was jetzt sinnvoll ist, was später, was nicht – und welche Vorarbeit an Daten und System zuerst ansteht.

Wie wir solche Einordnungen grundsätzlich aufbauen, steht auf der SAP-Übersicht. So arbeiten wir – der gemeinsame Rahmen

Joule in Logistik und Lieferkette

Assistenten und Agenten für die Supply Chain

Im Mai 2026 hat SAP unter dem Titel „Autonomous Supply Chain Management“ sechs Joule-Assistenten angekündigt – darunter einen Logistics Assistant, einen Business Network Assistant und einen Planning Assistant – sowie mehr als 60 Agenten allein für Lieferketten- und Logistikprozesse, die im Laufe des Jahres 2026 gestaffelt verfügbar werden sollen; eingebettet sind sie unter anderem in IBP, EWM und SAP Cloud ERP; für das Business Network gibt es einen eigenen Assistenten. Welche davon allgemein verfügbar sind, ändert sich von Quartal zu Quartal – wir prüfen es zum Zeitpunkt Ihrer Planung. Für Logistikprogramme heißt das: Die Assistenten gehören in die Roadmap, nicht in den Cut-over.

Was am Ende vorliegt

  • Eine schriftliche Einordnung: was jetzt trägt, was Roadmap ist und was nicht zu Ihnen passt
  • Eine Liste der Voraussetzungen je Kandidatenprozess – Release, Lizenz, Datenqualität
  • Eine Empfehlung, wo die Vorarbeit an Stammdaten und Prozessen zuerst ansteht

Was wir nicht tun

  • Ein KI-Projekt verkaufen wir Ihnen nicht. Fehlen die Voraussetzungen, sagen wir das offen – und zeigen, wo die Vorarbeit liegt.
  • Eigene KI-Lösungen oder Agenten entwickeln wir nicht. Wir ordnen ein, was SAP liefert.
  • Einführungsprojekte für KI-Funktionen übernehmen wir nicht. Wir sagen Ihnen, was zu Ihren Prozessen passt und wann der richtige Zeitpunkt ist.

Typische Fragen

Gehen unsere Daten ins Training fremder Modelle?
Nach Angaben von SAP nutzt Joule Kundendaten nicht zum Training von Modellen. Welche Zusicherungen im Einzelnen gelten – auch dazu, ob SAP Daten zur Verbesserung eigener KI-Funktionen verwenden darf –, steht in Ihrem Vertrag; das nehmen wir in die Bestandsaufnahme auf.
Brauchen wir dafür S/4HANA?
Für die eingebetteten Funktionen ja, mit aktueller Release-Pflege – und die meisten davon liefert SAP in den Cloud-Varianten aus. Auf ECC und auf S/4HANA im eigenen Rechenzentrum erhalten Sie nach der Ankündigung vom Mai 2026 nur ausgewählte KI-Szenarien, und das nur, wenn Sie sich verpflichten, den Großteil Ihrer Landschaft in SAP Cloud ERP zu überführen.
Ersetzt das unsere Mitarbeiter?
Nein. Es verkürzt Wege – bei Auswertungen, Belegprüfungen und Routineanlagen, und Agenten erledigen einfache Schritte selbst. Wo entschieden wird, legen Sie fest; die Verantwortung bleibt bei Ihren Mitarbeitern.
Was kostet das?
Der Umfang richtet sich nach dem gebuchten Lizenzpaket; konkrete Preise nennen wir nicht, weil sie sich zu schnell ändern. Der größere Posten ist ohnehin die Vorarbeit an Daten und System.

Erstgespräch zu SAP Business AI

Sie möchten wissen, ob sich der Blick für Sie jetzt lohnt? Ein kurzes Gespräch klärt das meist schon – wir freuen uns darauf. Und wenn Sie das Thema als Beratungshaus für einen Kunden einordnen müssen, ist das eine Frage, die wir gemeinsam mit Ihnen durchdenken.

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