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SAP SD: Order-to-Cash ohne Nacharbeit

Vom Kundenauftrag über Versand und Fakturierung bis zur Gutschrift: Im Modul SD entscheidet sich, wie viel Handarbeit zwischen Auftragseingang und Zahlungseingang liegt. Wir kennen diesen Prozess aus Konzernprojekten in Handel, Chemie und Pharma.

Unsere Schwerpunkte in SD sind der gesamte Order-to-Cash-Prozess, Pricing und Commercial Agreements, Intercompany, Musterverkauf, Retouren sowie Versand und Fakturierung – einschließlich der Schnittstellen zu MM, FI/CO, WM/EWM, GTS, IBP (in Bestandssystemen APO) und TM.

Woran Sie merken, dass Sie das brauchen

Typische Anzeichen, die wir aus vielen Gesprächen kennen:

  • Aufträge werden manuell nachbearbeitet, bevor sie in die Auslieferung gehen – Konditionen, Partner, Versandbedingungen.
  • Preisfindung und Konditionen sind nur noch für wenige Personen durchschaubar, und an die Konditionstabellen traut sich kaum jemand heran.
  • Retouren dauern zu lange, und Gutschriften kommen erst Wochen nach der Rücksendung.
  • Intercompany-Prozesse werden jeden Monat von Hand abgestimmt, weil die Belege auf beiden Seiten nicht zusammenpassen.

Woran ein Vertriebsprojekt hängt

Wir folgen dem Beleg vom Auftrag bis zum Zahlungseingang – und nicht der Modulgrenze:

  • Dabei schauen wir auf die Nacharbeitsquote, die Konditionsstruktur, die Retourenlaufzeit und die Intercompany-Abstimmung.
  • Die Preisfindung ist der Kern. Konditionsarten, Zugriffsfolgen und Partnerrollen entscheiden darüber, ob ein Auftrag ohne Handarbeit durchläuft oder im Innendienst hängen bleibt.
  • Kunden- und Konditionsstammdaten brauchen eine eigene Aufräumrunde, bevor der erste Testfall läuft. Sonst testen Sie Altlasten statt Prozesse.
  • Der Test reicht über Materialwirtschaft, Lager, Transport und Finanzwesen. Ein Auftrag, der im Vertrieb sauber aussieht, kann im Versand oder in der Faktura scheitern.

Den gemeinsamen Ablauf – Analyse, Konzept, Umsetzung, begleiteter Start – beschreiben wir einmal auf der SAP-Übersicht. So arbeiten wir – der gemeinsame Rahmen

Für einen abgegrenzten Prozessbereich sind vier bis sieben Monate realistisch. Ein Template-Rollout über mehrere Gesellschaften ist ein Programm mit eigener Planung.

Von Ihrer Seite brauchen wir Key User aus Vertriebsinnendienst, Versand und Buchhaltung – und jemanden, der über Konditionen entscheiden darf. Ohne diese Person kommt jede Bereinigung der Preisfindung ins Stocken.

Was am Ende vorliegt

  • Ein durchgängiger Order-to-Cash-Prozess, der im Regelfall ohne manuelle Nacharbeit auskommt
  • Eine dokumentierte Preisfindung mit Konditionsarten, Zugriffsfolgen und Zuständigkeiten
  • Eine definierte Retourenabwicklung mit festen Durchlaufzeiten bis zur Gutschrift
  • Intercompany-Belege, die auf beiden Seiten zusammenpassen
  • Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst

Was wir nicht tun

  • Systemadministration und individuelle Programmierung sind nicht unser Geschäft – wir bewegen uns im SD-Standard und seinem Customizing.
  • In Ihre Preise greifen wir nicht ein. Wir machen die Preisfindung nachvollziehbar und im Standard abbildbar – was ein Preis ist, entscheiden Sie.

Typische Fragen

Wie bilden wir unsere Konditionen im Standard ab?
Fast immer besser, als befürchtet. Die Konditionstechnik des Standards deckt Staffeln, Rabatte, Boni und kundenspezifische Vereinbarungen ab. Was nicht hineinpasst, ist meist eine historisch gewachsene Ausnahme – und dann lohnt sich die Frage, ob sie überhaupt noch gebraucht wird.
Was passiert mit unseren Preisfindungs-Eigenentwicklungen bei S/4HANA?
Sie werden einzeln geprüft. Manche sind durch den erweiterten Standard überflüssig geworden, andere müssen angepasst werden, weil sich Tabellen und Datenmodell geändert haben. Wir bewerten sie im Hinblick auf den Standard; die Umsetzung übernimmt anschließend das Implementierungsteam.
Wie schnell können wir Retouren gutschreiben?
So schnell, wie die Prüfung der Rücksendung dauert – vorausgesetzt, der Prozess ist im System abgebildet. Retourenauftrag, Wareneingang, Prüfung und Gutschrift gehören in einen Belegfluss. Die Wartezeit entsteht heute meist dazwischen, in E-Mails und Tabellen.
Können Sie Musterverkauf und Intercompany abbilden?
Ja. Musterverkauf kennen wir aus einer SAP-ERP-Einführung, Intercompany aus mehreren Programmen. Musterverkauf braucht klare Regeln, wann ein Muster kostenlos, bewertet oder zu berechnen ist; Intercompany braucht eine einheitliche Preis- und Belegabstimmung zwischen den Gesellschaften. Beides ist vor allem eine Frage des Konzepts, nicht der Programmierung.

Erstgespräch zu SAP SD

Wo hakt es bei Ihnen im Order-to-Cash – Preisfindung, Retouren oder Intercompany? Ein Satz genügt für den Anfang, den Rest besprechen wir gern persönlich. Beratungshäuser, die in einem SD-Projekt die Prozessberatung als Arbeitspaket vergeben möchten, schreiben uns am besten dieselbe Zeile.

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