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SAP Global Track and Trace: wissen, wo die Ware ist – bevor der Kunde fragt

„Wo ist meine Lieferung?“ ist die Frage, die in vielen Unternehmen noch immer per Telefon beantwortet wird: Die Disposition ruft den Spediteur an, der Spediteur den Fahrer, und der Kunde wartet. SAP Business Network Global Track and Trace führt die Statusmeldungen aller Spediteure, Visibility-Anbieter und eigenen Systeme an einer Stelle zusammen, prüft sie gegen den Plan und meldet Abweichungen, bevor jemand fragen muss. Wer heute SAP Event Management nutzt oder nach S/4HANA wechselt, sollte das Produkt kennen – SAP führt es als strategischen Nachfolger von Event Management.

Die Prozesse, aus denen die Ereignisse stammen – Frachtauftrag und Ausführung –, kennen wir aus unseren Transportation-Management-Projekten. Global Track and Trace ordnen wir mit Ihnen als Entscheidung im Programm ein: ob es Event Management ablöst, wann es kommt und welche Vorarbeit an Prozess und Stammdaten dafür nötig ist.

Woran Sie merken, dass Sendungsverfolgung ein Thema ist

Trifft eines dieser Anzeichen auf Sie zu, lohnt der Blick:

  • Sie nutzen SAP Event Management und stehen vor der S/4HANA-Transformation – und die Frage, was aus der Sendungsverfolgung wird, ist noch offen.
  • Ihre Kunden erwarten Liefertransparenz in Echtzeit, und Ihre Spediteure liefern Daten über eigene Portale, die niemand zusammenführt.
  • Verspätungen fallen erst auf, wenn der Kunde anruft – nicht, wenn der Lkw an der Grenze steht.
  • Ihr Vorstand fragt nach Transportemissionen für den Nachhaltigkeitsbericht, und die Zahlen kommen aus Schätzungen statt aus den Sendungen.

Was Global Track and Trace ist – und was aus Event Management wird

SAP Business Network Global Track and Trace (GTT) ist eine Option des SAP Business Network for Logistics und damit Teil desselben Cloud-Netzwerks, über das Verlader und Spediteure zusammenarbeiten. Es sammelt Ereignisse – Abholung, Grenzübertritt, Zustellung, Verzögerung – von Spediteuren, Visibility-Anbietern und Ihren eigenen Systemen, gleicht sie mit dem geplanten Ablauf ab und löst bei Abweichungen Meldungen aus. Welche Prozesse verfolgt werden und welche Abweichung eine Meldung wert ist, modellieren Sie selbst; die Integration mit Transportation Management in S/4HANA ist Standard.

SAP Event Management, das bisherige On-Premise-Werkzeug für die Sendungs- und Prozessverfolgung, bleibt für S/4HANA verfügbar; SAP bezeichnet GTT jedoch als „strategic successor“ von Event Management und legt dort den Schwerpunkt der Weiterentwicklung. Seit Ende 2025 gibt GTT die Emissionsdaten der Spediteure an TM in S/4HANA zurück und bündelt die Sendungsverfolgung für Verlader und Spediteure in einer gemeinsamen Oberfläche; ältere Anwendungen löst SAP schrittweise ab.

Drei Situationen, in denen Sendungsverfolgung Geld wert ist

Die Zahlen sind gerechnete Beispiele, keine Messwerte aus einem Projekt; sie zeigen die Größenordnung, um die es geht.

Die Disposition, die hinterhertelefoniert

Eine Disposition mit 300 Sendungen am Tag bekommt für jede zehnte einen Anruf: „Wo bleibt die Lieferung?“ Dreißig Anrufe, jeder mit Rückfrage beim Spediteur, je zehn Minuten – fünf Stunden am Tag, 25 in der Woche, in denen niemand disponiert. Mit Global Track and Trace steht der Status im System, bevor der Kunde anruft; die Rückfrage wird zur Ausnahme, und die Antwort an den Kunden kommt aus dem System, nicht aus dem Telefon.

Die Verspätung, die niemand gemeldet hat

Ein Konzern verschickt monatlich 5.000 Sendungen; bei 8 Prozent davon fehlt jede Statusmeldung, weil kleine Spediteure keine Daten liefern – 400 Sendungen im Blindflug. Global Track and Trace prüft jede Sendung gegen den Plan: Bleibt ein erwartetes Ereignis aus, entsteht eine Meldung – auch dann, wenn der Spediteur nichts sagt. Aus 400 stillen Sendungen werden 400 Meldungen mit Frist, nach Dringlichkeit sortiert – die Disposition kümmert sich zuerst um die, bei denen der Liefertermin wirklich wackelt.

Die Emissionszahl für den Nachhaltigkeitsbericht

Ein Vorstand soll Transportemissionen berichten; die Zahl entsteht heute aus einem Durchschnittsfaktor je Tonne und Kilometer, nicht aus den Sendungen. Seit Ende 2025 gibt Global Track and Trace die Emissionsdaten der Spediteure an TM in S/4HANA zurück – aus den tatsächlichen Transporten statt aus einer Schätzung. Für den Bericht ist das die Differenz zwischen einer Annahme und einem Beleg, und für den Einkauf der Transportleistung ein Kriterium, das sich erstmals je Spediteur vergleichen lässt.

Ob Global Track and Trace für Sie an der Reihe ist, hängt an drei Dingen: an Ihrem Sendungsvolumen, daran, welche Ihrer Spediteure Ereignisse liefern können, und an Ihrem Zeitplan für S/4HANA. Das prüfen wir, bevor wir etwas empfehlen.

So ordnen wir Sendungsverfolgung für Sie ein

  • Zuerst klären wir, was Sie heute schon tun – Event Management, Spediteurportale, Tabellenblätter – und welche Ereignisse Vertrieb, Disposition und Ihre Kunden wirklich brauchen.
  • Entscheidend ist, was Ihre Spediteure liefern können. Ereignisse, die niemand meldet, kann auch das beste Werkzeug nicht anzeigen.
  • Nutzen Sie heute Event Management, gehört die Frage nach der Ablösung dazu. Die Antwort hängt an Ihrem S/4HANA-Zeitplan, nicht am Produktzyklus.
  • Die Empfehlung sagt, ob Sendungsverfolgung mit der Transformation kommt, danach oder vorerst nicht – und welche Meilensteine Ihr Transportprozess dafür eindeutig benennen muss.

Der gemeinsame Ablauf unserer Einordnungen ist auf der SAP-Übersicht nachzulesen. So arbeiten wir – der gemeinsame Rahmen

Von Ihrer Seite brauchen wir die Disposition, den Vertrieb als Stimme der Kunden, die IT für die Anbindung – und, wenn Sie Event Management nutzen, die Menschen, die es heute betreuen. Sie wissen am besten, welche Meldungen wirklich gelesen werden.

Auf derselben Plattform

Freight Collaboration – die andere Seite des Netzwerks

Global Track and Trace verfolgt, was Freight Collaboration beauftragt hat: Beide sind Optionen des SAP Business Network for Logistics, hängen an denselben Spediteuren und denselben Partnerstammdaten. Wer die Anbindung der Spediteure ohnehin plant, entscheidet beides am besten zusammen – Ausschreibung, Beauftragung, Zeitfenster und Frachtabrechnung ordnen wir auf der Seite zum Business Network for Logistics ein.

Was am Ende vorliegt

  • Ein Zielbild der Sendungsverfolgung: welche Prozesse, welche Ereignisse, welche Meldungen an wen
  • Eine Antwort auf die Event-Management-Frage – ablösen, weiterführen, wann
  • Eine Beispielrechnung mit Ihren Sendungszahlen: Rückfragen, stille Sendungen, Emissionsdaten
  • Die Vorarbeiten an Partnerstammdaten und Transportprozess, ohne die keine Verfolgung funktioniert

Was wir nicht tun

  • Wir verkaufen keine Sendungsverfolgung um ihrer selbst willen. Wenn Ihr Event Management noch trägt und die Transformation fern ist, sagen wir das.
  • Telematik, Spediteurschnittstellen und die Plattform selbst bauen und betreiben wir nicht. Wir legen mit Ihnen fest, welche Ereignisse zählen, und achten in der Umsetzung darauf, dass die Prozesssicht erhalten bleibt.
  • Die Zahlen in den Szenarien sind gerechnet, nicht gemessen. Was Global Track and Trace bei Ihnen bringt, ergibt sich aus Ihren Sendungen – und die zählen wir zuerst.

Typische Fragen

Müssen wir SAP Event Management ablösen?
Nicht sofort. SAP Event Management ist für S/4HANA weiterhin verfügbar. Den Schwerpunkt der Weiterentwicklung legt SAP aber auf Global Track and Trace, und SAP empfiehlt, bei neuen Track-and-Trace-Vorhaben beides zu bewerten. Wer ohnehin transformiert, sollte die Entscheidung in dieses Projekt legen.
Woher kommen die Ereignisse, wenn unsere Spediteure keine Daten liefern?
Von den großen Spediteuren direkt, von kleineren über einfache Portal- und E-Mail-Zugänge, von Visibility-Anbietern – und aus Ihren eigenen Systemen, etwa dem Warenausgang im Lager. Wo trotzdem nichts kommt, bleibt die Sendung nicht unsichtbar: Ein ausbleibendes Ereignis ist selbst eine Meldung.
Brauchen wir dafür SAP TM?
Die Integration mit Transportation Management in S/4HANA ist der Standardweg: TM liefert den Plan, gegen den die Ereignisse geprüft werden. Wer TM einführt, hat damit die Grundlage; wer es nicht hat, sollte zuerst klären, aus welchem System der Plan kommt – das gehört in unsere Bestandsaufnahme.
Was kostet Global Track and Trace?
Wie bei den anderen Netzwerkoptionen nach Volumen und gebuchtem Umfang; Preise nennen wir bewusst nicht. Erfahrungsgemäß liegt der größere Aufwand im Zielbild: zu entscheiden, welche Ereignisse zählen und wer bei einer Abweichung handelt. Ein System, das alles meldet, wird bald nicht mehr gelesen.

Erstgespräch zu SAP Global Track and Trace

Wie oft am Tag fragt jemand bei Ihnen „Wo ist die Lieferung?“ – und wer beantwortet es? Mit dieser Zahl und Ihrem Stand bei Event Management und S/4HANA reicht ein kurzes Gespräch, um zu sagen, ob Global Track and Trace jetzt dran ist oder mit der Transformation kommt. Und bewerten Sie die Sendungsverfolgung als Implementierungspartner für einen Kunden, gehört das Zielbild ebenso in ein Gespräch mit uns.

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